Cheffe hat gesagt, is mir!

Wie ich HIER ja schon schrieb, verlangt das, was ich die Tage in unserer Einfarght abspielte, nach einem gesonderten Beitrag *umkipp*

Einleitend muss ich sagen – es ist doch echt krass, wie unterschiedlich die jeweiligen Einrichtungen so unterwegs sind, die nach Sach- und Möbelspenden verlangen. Ich hatte ja bei meinem damaligen Umzug aus dem niederen Sachsen in den Pott der Ruhr schon das Problem, dass sich niemand meiner echt noch guten (weil nichtmal 5 Jahre alten) Möbel erbarmen wollte und ich mich vor allem dahingehend belehren lassen musste, dass es speziell bei TV Geräten nichtmal mehr reicht, dass sie funktionieren und gut in Schuss sind, sondern, dass der Bedürftige von heute MINDESTENS nach einem Flachbildfernseher verlangt. Röhrengeräte – so gut sie auch noch sind – sind selbst geschenkt noch zu teuer. Klar…ich habe mich jedenfalls zu Scheisse geärgert, weil eine ganze Hängerladung (inkl. zwei noch top funktionierender TV Geräte) auf der Halde gelandet sind.

Herr Argh hingegen hatte keine Probleme damit zeitnah seinen Kram bei der Spendenstelle seines damaligen Wohnortes los zu werden. Die Typen kamen innerhalb von 3 Tagen mit nem Transporter raus und trugen seine alte Küche nebst Schlafzimmer freudestrahlend aus der Bude, was uns zur Annahme verleitete, dass das dieses Mal auch wieder so geschehen würde.

Von wegen -___-

Die damals von Herrn Argh kontaktierte Stelle nämlich zeigte sich in diesem Falle gleichermaßen bestürzt aber auch unkooperativ, da diese nämlich nur innerhalb des alten Wohnortes von Herrn Argh zuständig seien. Dass man – wie es im Pott der Ruhr ja Gang und Gebe ist – von hier nach da „Spucken“ kann, ist in diesen Falle egal, weil Standgrenze is Stadtgrenze. Argh! Man verwies mich also an die örtlichen Stellen und ich kontaktierte die Diarghkonie. Bei denen kann man nämlich EIGENTLICH unbürokratisch sein Zeug in Kartons abgeben…bei Möbeln, so lernte ich, verhält sich das aber anders. Hier läuft ohne vorherigen Besichtigungstermin gar nix. Und das bedeutet Vorlaufzeit…mindestens ne Woche für den Besichtigungstermin…und das meist vormittags. Arbeitet ja keiner *arghl* und bei Gefallen dann nochmal 2-3 Wochen, bis die Kacke abgeholt wird. Echt gezz?!? Wie stellen die sich das vor?!? So wird das nix mit der Spende…

Es lief also alles auf den sperrenden Müll hinaus. Den kann man immerhin unbürokratisch online beantragen und das ging auch innerhalb von 3 Tagen (im Gegensatz zu meinen Mülltonnen, auf die ich 5 Wochen gewartet habe -____-) was gut war, denn die Übergabe der alten Bude sollte am 31.08. erfolgen, der Sperrmüll am 01.09. abgeholt werden. Timingmeister, wie wir nunmal sind, stellten wir also alles am Übergabetag vor die Einfahrt, während wir auf die Besitzer der Bude warteten. Glücklicherweise hatten wir vorher noch mit denen ausgehandelt die Garage noch 1-2 Tage länger behalten zu können, um den ganzen Mulch noch zu entsorgen.

Während sich in der Einfahrt also die Möbel stapelten und darunter noch echt gutes Zeug war wie z.B. unser Herd, eine Mikrowelle, meine gecrackte PS1, TV Bank, Tisch mit 4 Stühlen, die PS3 Rockband (Staub- und Schimmelgeplagt aber sonst noch gut…) aber auch schon recht abgefuckte Sachen wie alte Teppiche, Schreibtischstühle, vermackte Gartenmöbel (die beim Sturm quer durch die Walachei geflogen sind) und anderer Mist, fiel uns schon auf, wie das ein oder andere Fahrzeug schwer verlangsamt an unserem wachsenden Haufen vorbeifuhr. Da wir direkt an einer Hauptstraße wohnten, stand der da ja doch ziemlich exponiert…

Dann dauerte es tatsächlich nur noch ein paar Minuten, bis der erste auflief. Startschuss für den Multikultisperrmüllbasar(gh):

Wumbaba (des deutschen nur schwer, des englischen aber ganz gut mächtig) fragte nach „if we dump everything“ – dieses bejahend wollte er wissen „why, because the things are good still“ ich klärte ihn über unser „movement“ auf und darüber, dass er gerne „can have what he want, because the next morning everything will be gone“. Wumbaba zeigte sich begeistert und teilte mir mit „everything needen zu können“ und „everything want to have“ das einzige „problem he has, is that he can’t carry the stuff und therefore needs a driver“ – nicht mein Problem befand ich, aber er könne ja den driver holen und dann nehmen was er will…Wumbaba erkannte hier aber schon das Problem der freien Verfügbarkeit und wurde Anspruchsvoll. „If I not could reserve the stuff for him und carry back in the Garage till he comes with the driver“ – „no, no, no, my friend…First come, first serve“ teilte ich ihm mit. Je schneller er mit dem driver anrollt, umso mehr Krempel kann er haben. Reserviert wird hier nix…was weg is, is weg…Wumbaba zeigte sich wenig begeistert, beeilte sich aber damit ab zu dampfen, um den ominösen Fahrer zu holen.

Kaum, als das er um die Ecke war, bremste Pavel an…“Was du maaachen mit challe Saaachen? Du machen challes geschmissen? („geschmissen“ ist ein geiles Wort irgendwie…)“ – ich mache geschmissen, aber sowas von…“wirklich CHALLES geschmissen?!?“ jawoll Meister, CHALLES!!!! „Kann ich chaben Saaaachen davon?“ Klar – nimm was’de willst…da Pavel nur mit einem kleinen Ford Fiesta angebremst hat, sah ich noch keine Gefahr für Wumbabas Küchengeräte, von daher lies ich Pavel machen. Pavel war eh nur an direkt verwertbarem interessiert und suchte sich gezielt Dinge raus, die man gleich zu Geld machen kann. Also hauptsächlich Metallschrottzeug wie unseren alten Wasserhahn, Herrn Arghs Auffahrrampen für Autos, alte Backbleche, den kaputten Rasenmäher usw. während Pavel noch rumsuchte, trat Hassan auf den Plan.

Hassan steuerte Zielsicher auf die bereits von Wumbaba in Augenschein genommenen Küchengeräte zu und wollte sofort wissen „Tute Sache noch funktioniere? Wie funktioniere Sache?!?“ – Wie, wie funktioniere?!? Mit Strom…Stecker rein, Herd anschließen und Feuer frei. „JA, aber WIE funktioniere?!?“ – WTF wie funktioniere. Funktioniere gut, wenn Strom dran, nix funktioniere, wenn nix Strom…liegt in der Logik der Sache bei nem ELEKTROHERD…die Erklärung reichte Hassan zunächst und er begann geschäftig zu telefonieren, während er – gleichzeitig mit Kippe im Maul (da sag einer Männer können nicht Multitasking) schon anfing meine ganzen PS Devotionalien aus dem Haufen zu ziehen und für sich zu beanspruchen.

Mittlererweile hatte sich schon eine stattliche Ansammlung um meinen Haufen gebildet, denn es kam noch ein Ehepaar dazu (Heinz und Gerda) sowie eine Dame *hust* mit Hund (Helga) – wie sich herausstellte war Helga nur neugierig und wollte wissen, wer hier eigentlich wohnt. Sie sei nämlich verwirrt gewesen, weil IMMER (?) andere Autos mit fremden Kennzeichen vor dem Haus stünden und dachte daher, dass das quasi Monteurswohnungen seien und wir jetzt die Besitzer, die alle rausschmeißen würde. Ähm…nein…schonmal was von Dienstwagen gehört? Mal davon abgesehen wechselt da das Kennzeichen gerade mal alle zwei Jahre wegen des leasenden Geschäftes…also weit weg von „immer“ und auch so kann das den Leuten doch wurst sein…davon abgesehen wurde es am Haufen gerade lauter.

Heinz bzw. Gerda hat es nämlich gewagt Hassan zuvor zu kommen und Hand an die Mikrowelle gelegt, die sie nun eifersüchtig bewachte, während Heinz noch damit beauftragt war weitere Einrichtungsgegenstände aus dem Haufen zu fischen, die Gerda unbedingt haben musste. Sie klärte mich derweil darüber auf, dass wir quasi den gleichen Geschmack hätten (oO bei Gott, NEIN!) was sie meinem Müll entnehmen könnte und deswegen sehr froh sei, dass sie sich da bedienen dürften. Prinzipiell ja auch gut…wenn einer keine Kohle hat und damit was anfangen kann…immer. Hassan machte noch einen Versuch die Mikrowelle an sich zu bringen, was Gerda aber mit einem „nimm die Pfoten weg, dass Ding is mir!!!!“ quittierte, was Hassan endgültig zum Rückzug veranlasste und er sich wieder mit Kippe telefonierend der eifersüchtigen Bewachung der Küchengroßgeräte und dem PS Krempel widmete. Heinz, die arme Sau, musste derzeit noch 2 Teppiche und 2 endgeschmackvolle Pocomöbel (ein Tischchen nebst Regal in Nussbaumbilligfolienklebefurnier mit Metallimitatplastebeinen für Zusammen 19,99) für Gerda sichern, die damals zu dem Zwecke von uns angeschafft worden sind im eh vollkommen feuchten Partykeller der bewohnten Bude für diverse Dinge als Lagerort zu dienen…da das Billigfolienfurnier (?) überraschend feuchtigkeitsresistent war, waren die Dinger noch in einem sehr brauchbaren Zustand, was Gerda erfreute, so dass sie mir freudestrahlend mitteilte, dass das ihr 1A neues Telefonschränkchen würde und gar formidabel zum geschmackvollen 6,99 Tedoxteppich im Zebramuster (zierte ebenfalls den Kellergang, um nicht den Dreck vom Garten rein zu schleppen) harmonieren würde, wenn dieser erstmal gereinigt werden würde. Ob eine Reinigung dieser Kunstfaserkatastrophe überhaupt noch möglich ist, wage ich zu bezweifeln, aber Gerda gab sich optimistisch.

Derweil steuerte das Drama an den Küchengeräten seinem Höhepunkt zu…Wumbaba war back – ohne Fahrer – und erblickte Hassan an den Küchengeräten wachend und wurde der Tatsache gewahr, dass mittlerer Weile der halbe Haufen abgetragen worden ist. Wild gestikulierend belaberte er Hassan in gebrochenem englisch, dass er das „kitchen stuff ownen würde“ und „that this is his stuff“ – Hassan zeigte sich vollkommen unbeeindruckt und kanzelte Wumbaba mit einem trockenen „war ich erster hier“ ab, was Wumbaba so nicht auf sich sitzen lassen konnte und wollte. War ER ja schließlich tatsächlich der erste, aber wie man ja auch schon im Kindergarten lernt heißt es „weggegangen, Platz vergangen“- ich kann mir vorstellen, dass diese einfache Grundregel auch anderswo gilt, aber Wumbaba fand das alles trotzdem furchtbar ungerecht und verlangte nach einer Bestätigung seines Besitzanspruches. Da eine Bestätigung meinerseits vermeintlich nicht ausreichend zu sein schien (davon abgesehen blieb ich bei meiner „first come, first serve“ Aussage) verlangte man nach männlicher Entscheidungsgewalt in Form von Herrn Argh, der sich bisher aus der ganzen Szenerie bewußt rausgehalten hatte und mir das Feld überlies. Wumbaba überrumpelte ihn aber durch sein plötzliches erscheinen IN der Bude (ok, die Tür war offen) und verlangte wehement sein Eintreten für seine, also Wumbabas Sache, an der Küchenfront…Herr Argh begleitete Wumbaba nach draußen, vornehmlich, um in aus der Bude zu komplementieren, und fand sich dort mit Hassan konfrontiert. Siegessicher proklamierte Wumbaba mit Herrn Argh an seiner Seite nun:

„Tell him (auf Hassan deutend) – the dishwasher and the cooker is mine“ – und, an Hassan gewand „Cheffe hat gesagt, is mir! Cheffe hat gesagt, ICH kann haben“

Hassan stockte erstmal kurz der Atem, wartete er nun erstmal die männlich argh’sche Aussage vom „Cheffe“ ab – keine Ahnung, ob Herr Argh nun in diesem Moment damit seine eigene Autorität und Männlichkeit in Hassans und Wumbabas Augen untergraben hat oder nicht, aber er machte mit den Worten „Mir doch egal, klärt das unter euch – meine Frau hat gesagt, wer zu erst kommt malt zuerst“ auf dem Absatz kehrt und lies beide stehen. Die beiden blieben zunächst perplex zurück und – nach abebben der Schockstarre – begann eine durchaus…ähm…angeregte und laute Diskussion auf deutsch-englisch-whatever über den Besitzübergang der verbliebenen Sachen. Herr Argh verwies darauf hin beide nochmal trocken darauf, dass er auch die Bullen holen könnte, wenn sie nicht ruhe geben würden, was zumindest Wirkung dahingehend zeigte, dass es nicht noch zu Handgreiflichkeiten kam…

Wumbaba, gar nicht doof, kam dann aber auf einen strategischen Schachzug, mit dem Hassan nicht gerechnet hatte. Er fragte einfach den Nachbarn, ob er ein paar Dinge auf dessen Hof stellen könnte, bis der driver endlich Zeit hätte…der Hof des Nachbarn ist nicht so gut einsehbar von der Straße und ja schließlich Privatbesitz, weswegen Hassan da nix zu suchen hätte…der Nachbar (dessen Hof btw riesig ist) lies sich auf die Sache ein und wir wurden noch Zeuge wie Wumbaba Stück für Stück alles, was Hassan NICHT bewachen konnte (der rührte sich keinen Deut vom Herd und der Spülmaschine weg) über das kleine Mäucherchen zum Nachbarshof schleppte und hinter dem großen Müllcontainer der dort ansässigen Tischlerei versteckte. Hassan nahm das zerknirscht zur Kenntnis und befand aber den Anspruch auf die zwei Großgeräte anscheinend als wichtiger (wahrscheinlich war das auch schon eine Frage der Ehre) als den restlichen Kleinkram und musste so zusehen, wie Wumbaba unter seinen Augen alles, was sonst nicht niet- und nagelfest war hinter den nachbarschaftlichen Container wuchtete.

Wir sind an der Stelle dann ausgestiegen, weil die Besitzer derweil mit der Übergabe fertig waren und wir auch keinen Bock mehr hatten. Herr Argh wusste aber noch zu berichten, dass am nächsten Morgen wirklich ALLES restlos verschwunden war. Was also nun nicht in anderen Haushalten (oder gegen Bares auf dem Schrott) Platz gefunden hatte, war von den Sperrmüllmännern abgeholt worden. Immerhin…Hassans Gesicht beim ersten Einsatz der hart umkämpften Spülmaschine würde ich aber dennoch gerne sehen. Im Gegensatz zu ihrem Markennamen „Exquisit“ spült diese nämlich gar nicht mal so wie benannt, sondern verteilt den Dreck eher um…was vorher unten an den Tellern klebte, klebt dann an den Gläsern und umgekehrt. *hust* aber hey – man kann nicht alles haben…

 

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11 Kommentare

  1. Sehr geil! Oder muss man bei dir sagen großarghtig geschrieben? ;-)

    Hätte man nichts besseres zu tun, man könnte regelmäßig umziehen und dabei wunderbare Studien über das menschliche Verhalten beim Sperrmüll erstellen.

    Beim letzten Umzug konnte ich bewundern, wie ein asiatisch anmutender Zeitgenosse versucht hat einen knapp 2m hohen Kühlschrank auf dem Gepäckträger seines Fahrrads zu balancieren.

    So bekommt man kein Geld für seinen Kram aber immerhin gute Unterhaltung.

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    1. Lob nehme ich immargh gerne – ob mit oder ohne „argh“ ^^ wenn Umziehen nicht so scheisse wäre, wäre es für den Unterhaltungswert vermutlich doch noch lohnenswert. Wobei auf den Flohmarkt zu gehen ein ähnliches Flair hat, aber dazu habe ich derzeit keinen Nerv mehr (hab ich als Student oft gemacht, um ein paar Kröten nebenbei zu machen…da gab’s auch ein paar Schoten…). 2m Kühlschrank auf dem Rad ist in der Tat gewagt…*mwahahaha*

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  2. Ich darf solche Einträge einfach nicht im Büro lesen. Sich lautes Lachen verkneifen ist bestimmt ungesund irgendwie.
    Die Leute nehme alles mit! Hier läuft es ja nicht viel anders…mittlerweile nimmt keine der üblichen Institutionen den Kram mit, die sind so überhäuft, die wissen selbst nicht wohin mit den ganzen Sachen. Also stellt man erst mal den Kram für wenig Geld auf die gängigen Plattformen und auf einmal…..*grillenzirp*… passiert nichts. Dann gibt man auf und aktualisiert das Inserat um das Wörtchen „gratis“. Innerhalb weniger Stunden hat man mehrere Interessenten, die sofort und überhaupt das Teil holen wollen. Mit der Zeit entwickelt man schon ein Gespür dafür, wer erscheinen wird und wer nicht, sodass man schon im Inserat klar darauf hinweist, dass nix reserviert wird bzw die Ware kommentarlos an den nächsten Interessenten weitergegeben wird, wenn der Erste nicht erscheint.
    Schreckt trotzdem keine Sau ab und man hat relativ viel Mühe, bis das Teil geholt wird.
    Ich mag auch jene, die das Inserat nicht lesen und a) ständig die gleichen Fragen stellen und b) trotz Ansage, das Sofa passe nicht in den Kleinstwagen, trotzdem am Abholtag damit vor der Bude stehen und einen kopfkratzend mustern, ob der Überraschung.
    Mittlerweile schmeisse ich Vieles einfach vor die Türe und halte es wie die Simpsons: kurz nicht draufgeschaut und weg isch der Käs.
    Aber: Gratulation zum Umzug und jetzt bitte einmal etwas schonen, ja? Sonst kommt Junior schon ganz gestresst auf diese räudige Welt!

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    1. Gnihihi – immer alles rauslassen ^^

      Aber mal ehrlich, genau wegen den Sachen, die du schreibst, hatte ich keinen Bock auf Kleinanzeigen & Co. Hat mir schon gereicht, was mir Hobberta für ’ne Kante ans Bein gelabert hat wegen ihres Schrankes und einem Regal, für das sie 100km (ein Weg!!!) fahren wollte. Ein großes Bücherregal. Mit nem MINI! Was Spenden angeht, so haben die hier ne Menge Bedarf – gerade wegen der Flüchtlinge und so, aber mit DEN Vorlaufzeiten…das war so nicht drin…also dann doch besser rausstellen und verschenken, was weg geht

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  3. Na siehste, hat doch alles seinen Weg in liebende Hände gefunden. Und auch was gelernt hast du: Beim nächsten Mal alles ohne Sperrmüll an die Straße stellen, Schild dran, dich hinter der Gardine verstecken und filmen. ;)

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  4. Ich hab mich auch kaputt gelacht! Sehr schön beschrieben! Hatte Hassan und co praktisch vor Augen!

    Ist denn jetzt der Umzug und das Einrichten bald komplett abgeschlossen, sodass du dich auf äh *hust* Dinge also Muttarghschutz und co vorbereiten und irgendwie auch entspannen kannst?

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    1. Naja, der Umzug ist abgeschlossen – zwangsweise, war die alte Bude ja zum 31.08. gekündigt *hust* dieses Wochenende stehen: restliches Laminat legen, Treppe weiter renovieren und Schränke aufbauen auf dem Programm. Ist halt alles noch eher „halbfertig“, da Herr Argh letzte Woche schon arghbeiten musste und ich nicht wirklich volle Kraft arbeiten kann. Hatte aber noch die Woche frei und hab’s zumindest etwas mit Entspannung versucht. Die Vorbereitungen für den Muttarghschutz laufen…hab noch gute 6 Wochen Zeit für Übergabe usw. im Büro *kotz* und dann mal sehen…muss ja noch haufenweise Zeug für das Miniargh besorgen oO

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  5. Erst kurz vorweg:
    Als ich hier Krempel ans Sozialkaufhauf spenden wollte, war das auch ein ähmliches Drama. Nach lange telefoniererei war dann ein Termin gefunden (Montags, 16 Uhr), aber als es so weit war erhielt ich eine viertel Stunde später einen Anruf, dass das Auto kaputt wäre… Es kam also nie jemand.
    Einen Teil der Klamotten habe ich dann im Sommer für Flüchtlinge gespendet, allerdings stehen hier immernoch zwei Säcke, weil wir ja kein Auto haben und nicht so viel aufs Fahrrad passt -_-

    Zu ihren Erlebnissen: Großartige Show! Auch wie du schreibst… Stimmen verstellen und so… (du weißt was ich meine…) Ich habe mich (bildlich) bepisst vor lachen :D
    Sperrmüllhaufen sind ja immer das reinste Happening ^^ Da hätte man sich auch mit Popcorn daneben setzen können…
    Ich bin ja gespannt was passiert, wenn wir hier demnächst ausziehen…

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