Jarghresrückblick mal anders…

Den offiziellen WP Rückblick gab es ja gestern schon und weil das Jahr ja nun in ein paar Stunden wirklich zu Ende ist, kommt jetzt nochmal ein etwas anderer Jahrgresrückblick…

Etwas anders, weil viele ja zum Jahresende hin etwas wehmütig zu werden und sich dann darin ergehen auf zu dröseln, was denn spannendes oder bemerkenswertes die letzten 12 Monate so passiert ist…(das mag bei vielen vieles sein und who-ever bewahre…soll ja jeder machen, wie er lustig ist)

Ist gar nicht mein Ding irgendwie…ABER ich sah in einem anderen Blog vor einiger Zeit die Idee des 12-Jahres-Rückblickes und DAS wiederum hat mich irgendwie angesprochen…

Auch wenn das jetzt irgendwie persönlich wird und ich eigentlich nicht zu jedem Jahr ewig rumseiern muss (will?), aber mal derart zurückblicken hat irgendwie Charme finde ich. Ausserdem bin ich alt. Das hatten wir ja neulich auch schon…

Also…

2003:

Spannendes Jahr für mich…im Januar habe ich meine Lehre beendet und arbeite das erste Mal in einem „echten“ Job. Also mit eigener Verantwortung und nicht als Azubi. Ist allerdings nur ein schnöder Sachbearbeiterposten, der mich schnell nervt. Ausserdem hat „der Laden“ Schwierigkeiten und keiner kackt sich aus, ob man die Ex-Azubis nun endgültig übernehmen wird oder nicht. Ich habe die Hacken dicht, kündige und suche mir einen Studienplatz. Mein Chef sagt, dass das schlau ist (wir sprechen uns später, Bursche!) und ich mit Abschluss später viel bessere Chancen haben werde…Alles klappt wie geplant, ich bekomme den Platz an der gewünschten Uni und ziehe damit auch (endlich) zu Hause aus. Geile Sache! Fragwürdige Randnotiz: der Ex, der mir in diesem Jahr endlos mit seinem Psychogesülze auf den Senkel geht, weil er den letzten Schuss nicht gehört hat und mich auch in 2004 noch ziemlich nervt…

2004:

Ich studiere so vor mich hin und stelle fest, dass man doch ab und an auch mal lernen sollte…glücklicherweise schon recht früh, denn nachdem ich durch zwei wichtige Klausuren gerauscht bin und während des Praktikums im alten Laden feststellen muss, dass mich das noch immer nervt, ist das Motivation genug, so dass ich mich zusammenreiße. Darüber hinaus treffe ich auf Herrn Ex-Argh, der mich etwas mehr als die nächsten 5 Jahre begleiten wird. Im Nachhinein vielleicht nicht die beste Entscheidung…zumal ich damals noch in herbem Zwiespalt mit mir war, ob ich mich auf die Sache einlasse oder nicht…habe ich aber und da ich diese Entscheidung nicht mehr rückwirkend revidieren kann…arghl…nunja…

2005:

Kackjahr – ging viel schief. Im Januar stirbt mein Opa (R.I.P.), was mich mehr als hart trifft. Ehrlich gesagt schwerer, als ich dachte, denn daran habe ich noch lange zu knabbern. In folge dessen stinke ich kurzfristig bei ner entscheidenden Klausur hart ab, was dazu führt, dass ich eventuell aus dem Studium fliege, weil ich eine vollkommen beschissene, aber damals geltende Regelung verletze. Ich krieche zu meinem ehemaligen Chef und bitte um Aufnahme – dummerweise geht es „dem Laden“ noch mieser und ich kann nicht zurück. Die GEZ will ausserdem eine dicke Rückzahlung, deren Abwendung mich einiges an Aufwand kostet und ich bin generell nicht so richtig gut drauf. Blöd! Zum Jahresende kommt zum Glück noch eine vollkommen überraschende Wendung – ich kriege Post von der Uni. Es haben anscheinend diverse Leute gegen die Abstinkeklausur protestiert, weswegen sie neu bewertet worden ist. Mit vermutlich mehr Glück als Verstand rutsche ich von einer 5.0 auf eine 4.0, was knapp bestanden heisst. Ich kann also weiter machen…halleluja!

2006:

Ich glaube, das Jahr in dem ich zu Bloggen begann…bin nicht ganz sicher. Kann auch schon 2005 gewesen sein, wenn ich so drüber nachdenke. Leider gibt’s den Ur-Argh-Blog nicht mehr, deswegen kann ich nicht nachschauen. Habe auf jeden Fall aus Fehlern gelernt und mir den Arsch aufgerissen, so dass ich mein Vordiplom hingebastelt habe und fortan etwas besser drauf war. Mag aber auch daran gelegen habe, dass ich jetzt meine Hauptfächer wählen konnte. Im Überschwang der Motivation entscheide ich mich für eine Hauptfachkombi, die sehr speziell ist. Ich glaube derweil noch daran, dass ich nach dem Studium in „den Laden“ zurück kann. Mein Chef klang im letzten Praktikum wieder optimistischer…das mit Herrn Ex-Argh plätschert so vor sich hin, wobei ich aber auch nicht den Arsch in der Hose habe hier was zu entscheiden…ich dämliche Kuh! Hätte ich mal…hätte, hätte, Mofakette…argh…

2007:

Mein Studium nähert sich dem Ende…mein Chef ist wieder weniger optimistisch, was meinen Einsatz in seiner Abteilung angeht, vermittelt mich aber an einen anderen Bereich. Inklusive Praktikum und der Chance meine Diplomarbeit da zu schreiben. Ich freue mir den Arsch ab und sage – als ich gerade einen ungemein erfolgreichen und eloquenten Vortrag vor einem höchstrangingen Fachpublikum gehalten habe – eine Satz, den ich heute noch bereue: „Nein danke – ich freue mich über ihr Angebot, aber ich habe schon andere Aussichten“ ICH-BIN-EIN-TOTALER-VOLLIDIOT-GEWESEN!!! Der Herr der Ringe Online startet…ich habe das Lifetime-Abo und bin ab dem ersten Moment an süchtig. Aber mal echt. Rückblickend hab ich’s ggf. auch etwas übertrieben. Das war aber auch geil…ach ja – sportlich schaffe ich auch was und lege noch „ne Prüfung“ ab…der Rest plätschert so weiter…

2008:

Wieder ein komplett beschissenes Jahr. Der Typ, bei dem ich Praktikum nebst Diplomarbeit machen wollte, wurde überraschend versetzt. Wo ganz anders hin. Sein Nachfolger wusste von nix und ich stand da ohne alles. Nachdem es „dem Laden“ noch immer nicht besser ging, riet man mir wo anders zu suchen. Ein halbes Jahr vor’m Abschluss. Ich wähle also ein komplett theoretisches Thema für die Arbeit und durchlebe 4 Monate die Hölle. Dabei suche ich händeringend nach einem Job…nicht einfach, weil ich diese spezielle Kombi hatte und sich meine Erfahrungen auch nur auf eine Branche bezogen haben. Und weil ich ein richtiger Vollhirni war, lasse ich mir von allen reinreden und suche nur in der alten Heimat plus Umkreis. Das schränkt die Möglichkeiten arg(h) ein. Ende vom Lied. Am Ende der Diplomsache bin ich ein Wrack. Ich habe zwar einen Job, aber bei dessen Unterschrift war mir schon flau im Magen und ich bekomme auf einmal Beklemmungen, weil ich eigentlich gar nicht mit Herrn Ex-Argh zusammenziehen will. Hätte mir auch früher einfallen können. Weil alles so klasse läuft stellt sich der Job als das pure Grauen heraus. Kackfirma, Kackleute, Kackaufgaben – ein riesen Haufen Scheisse. Meine Oma stirbt (R.I.P.) und zwei Wochen vor Weihnachten kündige ich wieder, weil ich sonst jemandem die Fresse poliert hätte…das Jahr endet mit Vorwürfen von allen Seiten…so viel hätte man gar nicht saufen können…

2009:

Ein halbes Jahr Jobsuche, die mich an den Rande des Wahnsinns treibt. Bescheuerte Gespräche, ACs, bei denen ich auf die versteckte Kamera warte und weiterhin „schlaue“ Ratschläge von allen Seiten. Mein Favorit der dämlichen Ratschläge: (einen Typen ) Heiraten (der selbst noch ein Kind ist und null mit Geld umgehen kann), Kinder machen und mal eben vergessen, dass man 5 Jahre studiert hat. Ich schlage das großzügige Angebot aus und komme immer mehr zu dem Schluss, dass da was gewaltig falsch gelaufen ist. Eher aus Verzweiflung nehme ich einen Job an, der so gar nix mit ALLEM zu tun hat, was ich je gemacht habe oder wollte. Wie es der Zufall allerdings will treffe ich auf Herrn Argh. Ein Wink des Schicksals? Keine Ahnung…ich reiße mich zusammen und nehme ein paar Dinge in die Hand. Vor allem aber verlasse ich Herrn Ex-Argh, nehme mir eine Bude und regele ein paar andere Dinge. Wehmutstropfen: Herr Argh wohnt weit weg. Herr Ex-Argh nicht…selbiger hat mich schnell durch eine Trulla ersetzt, die von der Haus-Kinder-Sache umgehend angetan ist, hört aber nicht auf mir auf die Nerven zu gehen. Ist mir aber dann auch egal…läuft!

2010:

Mein neuer Job ist kein Kracher. Voll nicht. Da ich aber nicht nochmal hinschmeißen kann und will und Herr Argh da motivatorisch irgendwie besser drauf ist, ziehe ich durch. Nebenbei schaue ich mich zwar noch um, aber mehr als ein paar bescheuerte Absagen kommen da nicht mehr bei rum. Spektakuläres passiert nicht…zum Glück, nach dem ganzen Mist…ich werde allerdings 30 – meine Fresse, es geht nur noch bergab jetzt…

2011:

Innerhalb meines Jobs kann ich den Bereich wechseln. Macht ein paar Dinge besser…vor allem die Bezahlung *hrhr* trotz allem passiert echt mal nix wirklich erwähnenswertes…es plätschert quasi dahin. Auf eine Art angenehm, auf die andere aber auch doof, weil die Gesamtsituation manchmal eher „mäh“ ist…ich spiele langsam aber sicher mit dem Gedanken, dass ich weg muss aus Ol‘ Arghtown. Zu viele „Geister“, zu viel Krempel, auf den ich keinen Bock mehr habe…

2012:

Oh wunder – ich bin zwar kein Fan meines Jobs, aber trotzdem ganz gut, weswegen man sich entschieden hat, mich zu fördern. Ich muss wieder diverse Dinge über mich ergehen lassen, die zwar nicht so enden, wie ich das eigentlich geplant hatte, mir aber eine Tür aufmachen, die ich dieses mal nicht ablehnen will (siehe 2007) Mit „dem Laden“ habe ich eh schon abgeschlossen, denn hier hat man mich zum Schluss nur noch verarscht. Da hab ich keinen Bock drauf…ich bekomme also nicht den Job, den ich eigentlich wollte, dafür aber die Möglichkeit zu Herrn Argh zu ziehen und da was neues zu starten. Dieses mal entscheide ich mich umgehend und sage zu…

2013:

Ich habe den Job bekommen und werde berufen…ich ziehe also um und werde mir fortan beständig von zu Hause anhören müssen, dass da scheisse ist. Ich als einziges Kind verlasse ALLE. Genau…AAAAALLE. Ich Sau. Bin so weit weg. Unüberbrückbare 300km. Wie kann ich nur…argh. Im Grunde kann ich ganz gut…mit Herrn Argh läufts und die neue Position ist jetzt auch nicht das gelbe vom Ei, aber da ich darin so speziell unterwegs bin und quasi selbst bestimme, was die Maßstäbe sind, können mir nicht viele wirklich reinreden. Darüber hinaus fluppt das was ich tue, weswegen ich weitestgehend in Ruhe gelassen werde. Ich finde mich langsam im Pott ein und auch sportlich macht’s wieder mehr Spass, weil neuer Verein und so…ich bereue dem Umzug nicht und generell geht es mir etwas besser, weil ich damit auch gleich mit ein paar alten Pappnasen und Vollpfosten aufräumen konnte, die mir am Ende nur noch auf den (nicht vorhandenen) Sack gegangen sind…

2014:

Unsere Bude schimmelt weg. Voll kacke das…braucht kein Mensch. Wird zwar alles geregelt, nervt aber, vor allem, weil ich mein gutes Sofa nur noch verbrennen kann…am liebsten würden wir ausziehen, können aber nicht, weil ich nicht weiß, was „die“ noch mit mir vorhaben. Läuft nämlich dermaßen, dass ich plötzlich wieder Chancen habe den Job zu bekommen, den ich 2012 nicht bekommen habe. Ich reiße mir also den Arsch auf und gebe Gas. Auch sportlich bin ich jetzt wieder voll dabei…hab‘ ja noch was vor.

2015:

Was lange währt…ich habe den Job doch noch bekommen. Gut – derzeit verfluche ich das gerade alles wieder, denn getreu dem Spruch: pass auf, was du dir wünschst, es könnte in Erfüllung gehen, nervt mich das gerade extrem. Bedingt durch die Unfähigkeit einzelner muss ich gerade Überstunden kloppen wie Otze und sehe keine Sonne mehr (im wahrsten Sinne…fahre im Dunklen los und komme im Dunklen heim derzeit). Muss da jetzt irgendwie durch. Sportlich war das Jahr ein Highlight. Muss ich sagen…Prüfung Nr. 3 im Sack und auch ein paar Medaillen mitgenommen. Karrieretechnisch bin ich da, wo ich sein wollte. Bin leider aber auch 35 geworden. Buh! Langsam wird’s Zeit für andere Dinge…sie wissen schon…*hust* mal sehen, was die Zeit noch so bringt…

Püh…

Viel passiert, wa? Wobei ich jetzt hoffentlich nicht zuuuu sehr abgedriftet bin, oder?

Naja…2016 wird spannend. Ich habe noch viel vor und hoffe, dass ich das endlich auf die Kette kriege. Ich fürchte wegen der Unfähigkeit einzelner werden die ersten 3-4 Monate nochmal echt harter Tobak, danach verspreche ich mir etwas Erleichterung…mal sehen, was so kommt…

Also – feiert schön (oder auch nicht) – ich wünsche euch allen ein schönes, erfolgreiches, glückliches 2016!

 

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19 Kommentare

    1. Naja – immerhin geht es hier um 12 JAHRE und nicht Monate…wäre ja irgendwie schlimm, wenn da nix passiert wäre, oder? Wenngleich einiges nicht so gelaufen ist, wie ich das eigentlich geplant hatte *räusper* aber naja…

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      1. Schon klar. ;)
        Aber trotzdem, da kam schon was zusammen. Und wann läuft schon alles – oder auch nur viel – nach Plan? Leben ist, trotzdem damit klarzukommen, oder sowas in der Art. ^^‘
        Wichtig ist doch, dass du momentan mit vielen Dingen zufrieden bist. Und um den Chef kümmern wir uns auch noch. *muahahaha* ;)

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  1. Interessante Idee, aber kommt natürlich acuh drauf an, was man denn so erlebt hat. Bei mir sähe das ungefähr so aus:

    2003: Rumgehangen und am Leben gescheitert
    2004: Rumgehangen und am Leben gescheitert
    2005: Gearbeitet und am Leben gescheitert
    2006: An der Arbeit und am Leben gescheitert
    2007: Rumgehangen, gearbeitet und mir vorgenommen ein Buch zu schreiben
    2008: Rumgehangen und am Leben gescheitert
    2009: Die Buchidee reanimiert, als ich sie beim Aufräumen in Form eines zerknüllten Zettels in der Ecke finde
    2010: Rumgehangen und am Schreiben gescheitert
    2011: Rumgehangen, übers Schreiben gelesen und am Leben gescheitert
    2012: Viel geschrieben und am Leben gescheitert
    2013: Einen Schrottplatz eröffnet und am Leben gescheitert
    2014: Ein Buch zu Ende geschrieben. YAY!
    2015: Am Gesund bleiben gescheitert und ein beschissenes Jahr hinter mich gebracht, an dessen Ende ich entschied, dass sich einfach alle mal ficken können und ich jetzt mein Ding durchziehe, scheißegal was irgendwer davon hält und wer meint, dass er deswegen auf der Strecke bleibt. Mit anderen Worten: egoman geworden.

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    1. …immerhin kannst du dich noch an die letzten 12 Jahre erinnern, was nicht jedem so geht, der derart „gut“ drauf ist *hust* UND du hast’n Plan für 2016, der beinhaltet, dass du dein Ding durchziehen willst…was nicht schlecht ist, denn das hätte ich das ein oder andere Mal auch eher machen sollen ;-)

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  2. Uff! Gut, dass man das nur alle Dutzend Jahre lesen muss, wenn nicht jemand am Kalender dreht. Es war super und spannend zu lesen, aber in der komprimierten Form … Jetzt weiß ich, wie sich meine Follower nach so manchem meiner Beiträge fühlen müssen. *gg*
    Spannend und lehrreich war es dennoch, ich bin hier ja noch nicht so lange an Bord (und interessiere mich nur am Rande für About-Seiten, weil man die in den Mobil-Apps nicht angezeigt bekommt … falls du eine hast *hust*), hilft bei der Einordnung der Beiträge aber … Und wie gesagt: Schön zu lesen, aber 12 Jahre Leben in einem Post sind selbst in der komprimierten Form n starkes Stück. Chapeau, dass du es so gerafft geschafft hast. Wir sehen uns dann auf der anderen Seite des Jahreswechsels wieder. :)

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    1. Naja – meine About-Seite ich ziemlich übersichtlich *chrchr* von daher…ich weiß, dass das ziemlich viel auf einmal war. Andererseits blogge ich schon sehr lange, habe aber vieles von „früher“ auf Privat gestellt oder sogar (leider) komplett gelöscht, weswegen es mich gereizt hat, mal eine Zusammenfassung zu schreiben. Vielleicht ’n bisschen too much, aber ich hatte irgendwie Bock drauf! Also – alleine für’s Durchhalten – frohes Neues und bis 2016 ;-)

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  3. Da ist ja echt einiges passiert… Oo Vielen davon habe ich ja quasi „live“ miterlebt und kann mich noch gut daran erinnern. Aber verglichen mit dem was so abging freue ich mich, dass du ne menge erreicht und gemeistert hast! :) Und Herr Argh ist ja auch ein super plus!

    Ich mache mal mit, in Kurzform:

    2003: Vom ersten Freund betrogen, verlassen, betrogen und nochmal getrennt und doch wieder zusammen. Oma gestorben. Großtante gestorben. Nieren am Sack. Krankenhaus… Scheißjahr.
    2004: Ersten Freund verlassen. Erstes Die Ärzte Konzert. Zweiter Freund. Dritter Freund. War ganz gut.
    2005: Dritter Freund ist ein guter Kerl, Schule läuft.
    2006: Dritter Freund ist ein guter Kerl, Schule läuft.
    2007: Grandioses Abi, netter Urlaub, guter Studienplatz. Dümmstes Zitat: „Mein Leben braucht mehr Drama, das läuft zu gut!“. Freund ist immernoch ein guter Kerl. Vakilando in der Mensa getroffen…
    2008: Drama da. Klausuren verkackt, Freund nervt. Vakilando ist n netter Kerl… Freund abgesägt. Vakilando genommen.
    2009: Vakilando hätte sich fast umgebracht. Sonst: Läuft.
    2010: La Bachelorista! Läuft.
    2011: Expedition Big Pharma. Expedition Teilchenbeschleuniger. Schilddrüse ade.
    2012: La Mistress! War ein Krampf. Auch sonst eher ein Scheißjahr. Oma stirbt an Weihnachten.
    2013: Neuanfang in HL. Bude mit Vakilando. Surfen gehen. Job ist so mittelgut…
    2014: Job wird besser. Alles andere auch. Viel Surf :)
    2015: Nice! Job läuft. Schottland war gut… Ich werde Tante. Mehr blogge ich morgen ;)

    Ich merke grade wie alt ich geworden bin… aber gutes Gefühl, dass viele blöde Dinge schon so lange her sind. Meine Güte, 2003 war wirklich ein ULTRA beschissenes Jahr. Ähnlich wie 2012. Vielleicht haben total beschissene Jahre einen 9-Jahres-Zyklus…

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    1. Hui…danke für die „Kurzform“ – ja, ja…wenn man mal so zurück denkt, fallen einem schon auch wieder viele Sachen ein. War ja auch ereignisreich bei dir (und da ich schon lange lese, war ich bei einigem quasi auch live dabei) und ich drücke die Daumen für ein Gutes 2016!

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  4. Wow, was für ein Rückblick. Ich habe jetzt das Gefühl dich viel besser zu kennen – und das geht bestimmt allen Lesern so. Insofern ein sehr spannender Artikel und eine tolle Form des Rückblicks. Hätten un auch fast Lust darauf. Aber nur fast… ;)

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    1. Naja…so lange du jetzt nicht Reißaus nimmst ;-) freut mich, dass du es spannend gefunden hast, denn es war ja doch einiges zu lesen! FALLS dich die Lust am 12-Jahres-Rückblick überkommt, dann bin ich gespannt…

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  5. SchöneSache, die zwölf Jahre.
    Einiges durfte ich ja auch miterleben.
    In meinem Alter kann man sich nicht mehr an alles erinnern, hier mal eine Zusammenfassung:

    2003: Prinz Fröhlich wird geboren und ich geh nach 2 Monaten zurück in den Job
    2004 – 2009: das Leben ist schön, der Job nicht.
    2010: Scheiß auf den bestbezahltesten Job ever
    2011: arbeitslos und da hab ich mal das Bloggen angefangen und einen Minijob bekommen
    2012 – 2014: das Leben ist nicht schön, wir sind verarmt und müssen unser Haus verkaufen, weil ich den bestebzahltesten Job ever aufgegeben habe und der Minijob ist nun ein richtiger Job
    2015: das Leben ist wieder ok. Neues Haus, aber meine Uhr tickt und ich bin unausgeglichen (vielleicht schreibe ich da mal in einem neuen Blog drüber), außerdem kotzt es mich ein klitzekleines bißchen an, dass ich wieder in dem Kaff meiner Kindheit angekommen bin.
    Kleiner Rat einer Endvierzigerin: TUN SIE DAS NICHT! Lassen Sie die Verwandschaft jammern, aber gehen Sie nicht zurück!

    2016: möchte ich gern in der neuen/alten Heimat ankommen. Ehrlich. Nützt ja auch nix. Nun bin ich ja da. Vielleicht werde ich auch wieder „ausgeglichener“ *räusper*

    Ich wünsche Ihnen ein wundervolles, gesundes und superglückliches 2016 mit vielen erfüllten Wünschen,
    vany

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    1. …ihren guten Rat will ich gerne beherzigen *hust* Im Zuge der Erhaltung meiner geistigen Gesundheit gehe ich besser nicht wieder zurück in das Kaff meiner Kindheit. Auch wenn meine Eltern mir das bis in alle Ewigkeit vorhalten werden…auf ihr neues Häuschen bin ich aber ein bisschen neidisch ^^ wir hätten auch gerne mal was eigenes, aber das Angebot ist hier eher mäh…

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    2. Oh ja, den Rat werde ich auch versuchen zu beherzigen…
      Jetzt wo mein Bruder nachwuchs bekommt und meine Mutter nicht jünger wird kommt der Gedanke, irgendwann „zurück“ zu gehen abundzu in den Kopf.
      Vielleicht nicht unbedingt ins Dorf, aber in eine Nähere Stadt…
      Aber dann sagt mein Kopf auch wieder „Du wolltest immer dort weg! Aus gutem Grund!“

      Ich wünsch dir alles Gute, und dass du im nächsten Jahr in der alten Heimat „ankommst“.

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