Frohe Weihnarght (der Bericht)…

…leicht verspätet, aber dann doch:

Weihnachten ist mal wieder vorbei…*umkipp* eigentlich hatte ich vor hier frei von der Leber weg die Action auf der klassischen Argh’schen Weihnacht zu beleuchten (?) aber irgendwie…gibt’s da nix so recht leuchtendes bzw. actiongeladenes oO. Soll nicht heißen, dass es schlecht war/ist, aber es ist/war halt…wie…wie…immer. Und das meine ich im Hinblick auf die Argh’sche Weihnacht wirklich wörtlich. WIE IMMER. Es ändert sich nix. Schon seit Jahren.

Angefangen bei unserem Erscheinen pünktlich zum Kaffee um 15:00 – dieses „Element“ wurde allerdings ab und an mal dadurch unterbrochen, das wir/ich es wagte/n um PUNKT 15:00 noch im Auto auf dem Zubringer zur Argh’schen Residenz zu sein. Dann nämlich erfolgt – so sicher wie das Amen in der Kirche – ein Anruf von Omma Argh um 15:01, die nachfragt wann wir ENDLICH da sind, warum wir nicht EINMAL früher losgefahren sind und wieso wir SO SPÄT kommen. Dieses Mal im Übrigen nicht, da dankenswerterweise weder Schnee lag noch andere Hindernisse und/oder Baustellen die elendige Autobahn verstopften. Der nächste Punkt auf der Tagesordnung ist „Kaffee/Kuchen“ – entscheidender Punkt hier: Ommas Mohnkuchen, der jedes Jahr gleich schmeckt. Wobei – FAST -in den letzten 10 Jahren vergas Omma immer die von Senior Argh vehement geforderten Rosinen bei zu geben. Und DAS wiederum führte zum alljährlich gleichen Dialog der mit der Rosinenvergessschelte anfing und darin endet, dass alle den Kuchen dann doch essen und seine Schmackhaftigkeit (?) preisen. DIESES Jahr allerdings waren sie mit drin…das glich schon fast einer Revolution am Kaffeetisch…

Garniert wird im übrigen alles durch Argh Senior, der natürlich alles filmt -___- wie ich es hasse. Über Super 8 und VHS bis hin ins digitale wurde und wird die Argh’sche Weihnacht seit Generationen für die Ewigkeit festgehalten. Und jeder Film wird mit einer von Argh Senior höchst akzentuiert und punktuiert vorgetragenen Eröffnung: WEIH-NACH-TEN [Jahr X] – DAS WET-TER IST SO-UND-SO, ALLE SIND DA eingeleitet und weiterhin kommentiert. Ganz großes Kino *umkipp* (sollte ich mal Kinder haben weiß ich, wer sich DAS alles ankucken muss…*hrhrhrhr*)

Auf jeden Fall kann ich mal lückenlos nachweisen, was es an allen Feiertagen zu essen gab (für Argh Senior DAS entscheidende an der ganzen Weihnachtssache) und was geschenkt worden ist…

Nächster Punkt auf der Tagesordnung ist dann: Mutti Argh informiert alle in einem nicht endenden Monolog über ALLES was im Dorf ab geht, ab gegangen ist und ab gehen wird. Egal, ob man die beteiligten kennt, nicht kennt oder ob es irgendwen interessiert. Während Mutti erzählt rennt Senior rum und räumt irgendwelche Sachen durch die Gegend und bringt die obligatorischen Weihnachtsdevotionalien in Stellung:

– Räuchermännchen

– Bimmelpyramide

– Weihnachtslieder-CD-Endlosschleife

Omma Argh sitzt die ganze Zeit mit am Tisch und versucht ab und an Muttis Monolog zu unterbrechen. Das gelingt aber nur höchst selten, weil es Ommas Alter mit sich bringt, dass sie immer irgendwelche Einwürfe bringt, die weder zum Thema passen, noch was mit Muttis Ausführungen zu tun haben. Nicht mal am Rande…nunja…normalerweise strapaziert Seniors Bimmelpyramide simultan dazu das Nervenkostüm aller Beteiligten, denn das Teil dreht sich im Kreis und gibt dabei ein nicht endendes Bing-Bing-Bing-Bing-Bing-Bing von sich. In DIESEM Jahr allerdings fehlt das Teil. Ehrlich gesagt hat sich das Bing-Bing-Bing so in meine Gehörgänge gefräst, dass ich es im Geiste trotzdem gehört habe, aber Mutti verteidigte vehement die Version, dass das Bing-Bing-Ding verschwunden sei *hust* und man nun keine Zeit habe es zu suchen. Senior war darauf hin etwas konsterniert, das hielt ihn aber nicht davon ab das Räuchermännchen mit extrem tannigem Tannenduft zu befeuern…meine Fresse, war da’n Hecht in der Bude!

Dann Bescherung. Dazu muss man nicht wirklich was sagen. Die Geschenke sind um den Baum drapiert, der auch schon seit Äonen an der Stelle steht, an der er nunmal steht. Alle packen aus und freuen sich. Und natürlich wird das ganze gefilmt. Es gibt sogar einen festen Ablauf in der wer-darf-wann-auspacken Reihe…

Dann Abendessen. Fisch. In allen Variationen. Argh Senior behauptet vehement nur eine Kleinigkeit gekauft zu haben, schleppt dann aber Sachen an, die für 25 statt 5 Mann reichen würden. Es folgt ein ausgiebiger Vortrag über das was da vor uns steht. Dann wird gegessen. Und Mutti stellt Fragen, deren Antworten schon jeder kennt, da sie bereits X-fach gefragt und beantwortet worden sind.

  • Was macht ihr am 2. Feiertag?
  • Was gibt es bei Herrn Arghs Eltern zu essen?
  • Wann wollt ihr Kinder haben?
  • Wann kommst du wieder zurück (nach Ol’Arghtown)?

Da sich diese Fragen in ihrer Nervigkeit potenzieren, bin ich bemüht mir möglichst gründliche einen auf die Lampe zu gießen, was leider nicht von Vorteil ist, wenn es um die Beantwortung geht. Auf Frage vier antwortete ich mit „Niemals, denn meine geistige Gesundheit ist mir wichtig“, was nur dank des geistesgegenwärtigen Eingreifens von Herrn Argh, der Mutti ablenkte nicht in einen Streit ausartete…

Omma pennt am Tisch schon halb ein, darf aber nicht ins Bett, denn der nächste Punkt auf der Weihnachtsordnung muss noch abgehandelt werden.

Rommee – das beliebte Kartenspiel ist Argh’sche Tradition und auch Herr Argh musste sich selbiger beugen und das Spiel lernen. Nachdem Omma einen Superduperenergyaufwachtee intus hat geht’s auch wieder. Parallel dazu läuft normalerweise der Weihnachtsfilm – Schöne Bescherung. Seit Existenz dieses Films schafft Argh Senior es nicht sich den Titel zu merken und auch nicht den Namen der Familie…Statt Griswold sagt er IMMER „Grischwood“ und (da hab ich eine totale Macke mit) mich regt das seit 25 Jahren auf, denn ich HASSE es über alle Maßen, wenn jemand etwas mit Absicht (und diese unterstelle ich nach 25 Jahren mal) etwas scheisse UND falsch ausspricht. Egal. Abgehakt. Der Film lief dieses Jahr nicht. Ich hatte zwar sogar die DVD dabei (ich war auf alles vorbereitet), aber dieser Tradition wollte irgendwie niemand nachkommen. Naja…auf Grund konditioneller Schwächen bei Omma war das Kartenspielen nach ein paar Runden abgehakt, die dieses Mal durch Herrn Argh triumphal gewonnen worden sind.

Omma kann nun endgültig nicht mehr, Senior Argh hat derweil noch ca. 234359 Mal über die am nächsten Tag zuzubereitende Weihnachtsgans, die unfassbare Neuerung, dass dieses Mal nur Gänseteile und keine ganze Gans gekauft worden sind und seine Vorfreude darauf gesprochen, obwohl keiner mehr was von Essen hören kann und will und Herr A und ich fallen Müde und einigermaßen angesoffen auf die Gästecouch in meinem alten Zimmer.

Stille Nacht am Arsch…Punkt 6:00 läuft die ultralaute Ölheizung im Keller an – selbige befindet sich genau unter meinem alten Zimmer. Ich bin wach und habe Kopfaua (wie jedes Jahr irgendwie oO) um Punkt 7:00 beginnt Omma rum zu marodieren und Mutti beginnt mit der Zubereitung der obligatorischen Gans, ohne die Weihnachten im Hause Argh kein Weihnachten ist. Jegliche Versuche und Angebote zur Hilfe und damit auch des Wissensgewinns bei der Zubereitung sind im übrigen vergebene Liebesmüh. Da nämlich ist Mutti dermaßen eigen und lässt am Ende sowieso niemanden mitmachen, weil wegen…ähhh…aus Prinzip. So habe ich zwar theoretisch alles gesehen und aufgenommen, was es bedarf um so einen Vogel zu zu bereiten, aber in der Praxis…wird’s beim ersten Mal bestimmt ’ne Überraschung geben. Mit Schlaf ist jedenfalls so oder so Sense, denn die Küche ist direkt neben meinem alten Zimmer.

Herr Argh und ich schälen uns mühsam von der Schlafcouch,begeben uns ins Wohnzimmer und dürfen irgendwie – nix machen. Ausser Omma bespassen. Die wurde in den Fernsehsessel geparkt und bringt mich innerlich an die Grenze zur Selbstentzündung, weil sie zum 3445565 mal nach Urenkeln fragt/bittet und uns vorwirft, dass wir nicht mindestens (!) einmal im Monat auf Besuch komme. Das könnte man ja wohl WENIGSTENS verlangen. Klar.

Dann Gans – halt…erst Suppe. Seit 34 Jahren esse ich keine Pilzsuppe. Weil ich weder Pilzsuppe noch Pilzsosse noch übermäßig pilziges geschweige denn Pilzgerichte mag. Und noch NIE mochte. Dieses Jahr gab es das ERSTE MAL – DAS EEERSTE Mal andere Suppe. Suppe, die ich auch esse und trotz allem wird mein standhafter Pilzsuppenverzicht der letzten Jahre natürlich wieder thematisiert während mir die güldene Terrine der „Extrasuppe“ gereicht wird. Denn Suppe MUSS. Sämtliche Versuche meinerseits zum Suppenverzicht werden nicht gelten gelassen. SUP-PE! SUP-PE! SUUUU…egal…nur weil ich keine Pilzsuppe esse dürfen jetzt alle anderen auch nicht…oder so…

Jetzt Gans – halt…da stimmt was nicht. Ich höre kein Fluchen aus der Küche und Senior Arghs Kamera liegt noch am Tisch. Unfassbar und ja schon fast Blasphemie an der Argh’schen Weihnacht – es gibt keine ganze Gans! Zunächst musste die nämlich immer im ganzen fotografiert werden. Mehrfach. Ich frage mich, ob mein Vater damit in 20 Jahren mal eine Vergleichsgalerie „Argh’s Best Gänsebraten 1980 – 2020 eröffnen will oder so…egal. Dann nach erfolgter Ablichtung kam das Prozedere des Aufschneidens. Argh Senior schritt dabei zu Werke, wie ein Chefchirurg vor einer höchst komplizierten OP. Natürlich musste das alles gefilmt werden. Von mir. Mutti weigerte sich immer, weil sie mit 4-5 Töpfen rumhantiert, in denen sich die Beilagen befinden. Das alles auf ca. 10 Quadratmetern Küche. Traditionell begann Mutti allerdings nach wenigen Minuten rumzuschreien und mich aus der Küche werfen. Vadder fühlte sich nicht genügend gefilmt und in seiner Aufschneidearbeit gewürdigt. 5 Minuten später monologisiert er allerdings darüber, dass er sich im Vorfeld mal ankucken muss, wie das RICHTIG geht. Wie jedes Jahr. In diesem Jahr allerdings wurde auf dieses elementare Element verzichtet. Was schont das doch die Nerven aller, wenn das Ding schon zerteilt aus dem Ofen kommt. Ich kann’s ihnen sagen. Neu war darauf hin allerdings der Vortrag von Omma, dass wir nun – da es ja nur Teile gab – keinen Schmalz mehr haben. Gänsefett nämlich sei ein MUSS in jeder Küche. Die Einwände, dass man heute nicht mehr an alles eine Kelle Fett rührt gelten nicht. Das gute Zeug. Wie sollen denn die Eintöpfe der nächsten Generationen noch schmecken, ohne einen Kübel Gänseschmalz…

DANN aber Essen: 5 Stunden Vorbereitung, 30 Minuten Essen. Alles weg. Mit Stumpf und Stiel. Burps. Lecker war’s. Das muss natürlich im Nachgang noch besprochen werden und die aktuelle Gans in den Punkten

– Fettigkeit

– Schrumpfverhalten

– Saftigkeit

– Geschmack

– Preis

– Bratverhalten/-dauer

verglichen werden. Meistens ist die aktuelle Gans dabei die beste. Das würdigt ausserdem die Kochkunst von Mutti. Die ist seit einigen Jahren Alleinherrscherin über die Gans. Davor war das Omma. Hier wurde das Gänseessen allerdings noch von diversen Nervenzusammenbrüchen umrahmt, da Omma immer etwas porös wurde, wenn es daran ging andere zu bekochen. Nicht, weil sie es nicht kann bzw. konnte, sondern weil sie jede Art von Kritik fürchtete. Aber das war ’ne andere Geschichte. Mutti ist da resistenter und das meiste perlt an ihr ab. An zwei Begebenheiten erinnere ich mich trotzdem noch mit Schrecken.

Im vorletzten Jahr kam Omma auf die Idee, die halb fertige zusätzlich gekaufte Gänsebrust mit einem Elektromesser ein zu schneiden. Mehrfach. Weil man das so macht. *hust* Omma hat darauf beharrt, dass das „so sein muss“ und war völlig uneinsichtig dies bezüglich, während meine Mutter kurz davor war die Küche in einem Tobsuchtsanfall auseinander zu nehmen Sämtliche Hinweise darauf, dass sie das mit der Zuberitung von ENTENbrust verwechselt, deren Fettschicht man ja VOR dem Braten einschneidet verhallten ungehört. Ich muss nicht weiter erwähnen, dass die Saftigkeit der Brust dadurch massive Einbrüche erlitten hat *hust*

Die andere Begebenheit liegt länger zurück und erfuhr dieses Jahr ein unheiliges Revival – der erste Vorfall führte dazu, dass es fortan nur noch kartoffelige Beilagen in Klosform aus dem Hause Pf*nni gibt. Meine Frau Mutter ist selbstredend in der Lage frische Kartoffelklöße zu machen und die schmecken auch spitzenmäßig. Dummerweise haben diese Klösse bei der Zubereitung nur eine kleine Krux. Einmal im Wasserbad müssen sie ziehen, bis sie „hochkommen“ (also im Topf) und dürfen keinesfalls kochen. NIE. NICHT. NEVER. EVER. Drei mal dürfen sie raten, was passierte…Mutti wurde wieder mit irgendwelchem Mulch durch andere Beteiligte abgelenkt, so dass das Unheil seinen Lauf nahm. Das Wasser kochte und brodelte und als Mutti – eh schon angesäuert wegen des ablenkenden Mulches – die Küche betrat befand sich im Topf nur noch eine undefinierbar amorphe Kartoffelschlotze, die mit Klos nix mehr zu tun hatte…

Das Geschrei hab ich heute noch im Ohr. Selbst wenn ich hier in meiner Küche eine Packung Kartoffelklösse öffne, so scheint es mir, höre ich Mutti leise aus der Schachtel schreien…in diesem Jahr wollte Mutti back to the roots. Zumindest zur Hälfte. Der Ankauf einer Halbfertigmischung für Klösse aus Thüringen sollte den Weg zum frischen Klos ebenen…die Rezeptur sah vor, dass man zur Mischung noch frische Kartoffeln plus etwas Wasser geben sollte. Die Volumenangabe auf der Tüte verunsicherte Mutti, aber sowohl Herr Argh als auch ich konnten bestätigen, dass es mit 500ml Wasser getan sein muss. Mutti ging voller Tatendrang ans Werk, hatte aber anscheinend die Zubereitungsanleitung (what the fuck is the Anleitung) nicht ganz gelesen. Die schnelle Vermengung aller Komponenten erbrachte nämlich zunächst nur eine Schüssel tapetenkleisterartiger Kartoffelschlotze. HÄTTE man die Anleitung studiert, hätte man erfahren, dass selbige sich noch verfestigen wird, wenn sie denn genügend lange steht und dabei abkühlt, da die Kartoffelschlotze das Wasser binden und dabei eine klossartige Konsistez bekommen würde. Was sie übrigens auch tat. Als wir Kaffee getrunken hatten, wären die Klösse bereit gewesen…so gab’s dann doch wieder…P*anni…

Nunja…nachdem mir Seniors dann noch den Verbleib zum Kaffee abgenötigt haben (sie haben hoch gepokert, obwohl NIE die Rede davon war 2 Nächte zu bleiben, bestand Argh Senior darauf, dass wir das versprochen hätten…ich kann nach wie vor sagen: DAS ist NIE passiert und so musste ich trotzdem dem „Deal“ bis zum Kaffee nachgeben), ich in Herrn Arghs Augen sehe, dass es mehr als genügt und mir dann noch im Anschluss ca. 4054234123824 unter die Nase gerieben wird, dass ich viel zu weit Weg wohne und es unfassbar scheisse ist, dass ich NIE da bin, ist Weihnachten auch schon fast vorbei…

Halleluja…

300km weiter packe ich meinen Kram aus, bereite mich mental auf den zweiten Feiertag bei A Seniors vor und gehe pennen…mit dem tiefen Wissen, dass es im nächsten Jahr wieder so sein wird. GENAU SO!

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16 Kommentare

  1. Wenn ich sowas lese, bin ich ja immer wieder froh, dass ich mit Weihnachten rein gar nix zu tun habe. Damals als Kind war es aber auch ungefähr so, wenn wir bei meiner Oma waren, wo die komplette Familie zusammentraf, um sich gegenseitig die Feiertage zu versauen. Sowas ist halt wirklich nur unterhaltsam, wenn man nicht dabei war.

    Nebenbei mal ne andere Frage: Wie zur Hölle hast du als Kind überhaupt Schlaf gefunden, wenn dein Zimmer im Epizentrum des Chaos zwischen Küche und Heizung liegt?

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    1. Wer sagt, dass ich als Kind geschlafen habe?!? *hrhr* Ähm…naja gut – doch…also ich glaube, die Heizung habe ich irgendwann nicht mehr gehört. Daran gewöhnt man sich mit der Zeit – ging mit der Küche ganz ähnlich. War eher dann später schlimm, wenn man erst morgens irgendwann nach Hause kam und mit’m dicken Kopp einfach nur pennen wollte, während Mutti nebenan schon angefangen hat die Töpfe zu rücken und und Omma durch die Bude marodiert ist…so viel Aspirin gibt es nicht auf diesem Planeten -____-

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  2. Ohje, das klingt ja nach einer fantarghtischen Weihnacht. Schade für dich, aber sehr unterhaltsam zu lesen. So festgefahrene Traditionen gehören auch irgendwie dazu und man beginnt erst sie zu vermissen, wenn sie nicht mehr da sind bzw. diejenigen von uns gegangen sind, die daran festgehalten haben. Seltsam. Ich wünsche dir dennoch, dass Tag 2 bei A besser verlaufen ist…

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    1. Naja…ich glaube, dass das genau das Problem ist. Also die, die nicht mehr da sind…früher war das alles irgendwie schöner, aber ich finde es eher etwas „deprimierend“ an bestimmten Dingen SO dermaßen fest zu halten, obwohl ein paar wichtige Leute schon fehlen…wenn man irgendwann nur noch mit 5 Mann statt 8 am Tisch sitzt und so tut, als wäre alles wie immer…ich weiß nicht…ich mag Traditionen, aber ich fände Weihnachten vermutlich besser, wenn man einiges etwas (!) anders gestalten könnte…

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    1. Tja @Fahrerei – das ist in der Tat doof, aber in den sauren Apfel muss ich beißen…a) weil ICH es ja war, die weggegangen ist *hust* und b) meine Omma (der einzig geltende Grund für mich), der man es mit 93 nicht zumuten kann den Weg zu uns zu machen, da sie nicht mehr so fit ist…

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    1. Hmmm…wie ich auf den Kommentar von Bullion schon geantwortet habe – irgendwie ist das vielleicht schön und vielleicht schaue ich mir in 20 Jahren auch mal so ein Video an und freue mich darüber, dass ich Omma D und Oppa noch fröhlich am Tisch sitzen sehe. So, wie es momentan ist, finde ich es aber genau deswegen irgendwie immer etwas deprimierend…ich mag die Traditionen an sich, aber ich sitze da zwischen den Stühlen. Auf der einen Seite dieses „wie immer“ und auf der anderen Seite immer diese dezenten Einwürfe dahingehend, dass ich ja eigentlich „schuld“ bin, weil ja alles anders sein könnte mit Enkeln und wäre ich nicht weggezogen…blablabla…DAS ist auf keinem Video…

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      1. Das ist natürlcih wieder typisch für Filmchen von Eltern.
        Die können dann immer behaupten: Keiner hat Dich gedrängt, Kind!
        Hab ich nie gesagt! Das bildest Du Dir ein! Hattest wohl wieder n Gläschen zuviel!….
        Hier – kuck Dir den Film an! Da sagt miemand sowas…..

        Lassen Sie sich mal Zeit mit dem Kinderkriegen.
        Wenn ich das alles nochmal machen könnte, dann würde ich es auch langsam angehen.
        Und der erste wäre noch nicht ausgezogen….. öhm… also nicht, dass ich jetzt kritisieren will, dass Sie weit weg gezogen sind…. äh… ich halt mal die Klappe….

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  3. Ich hab mich beim Lesen schlapp gelacht! XD
    Ich kenne es ähnlich auch von den Weihnachten, die wir bei beinen Großetlern verbracht haben. Inklusive alle Jahre wiederkehrenden Geschichten aus der Jugend und Geschwisterstreit zwischen meiner Mutter, Onkel und Tante. Da half mir nur, den Mund immer voll zu haben, damit ich nichts sagen musste. Glücklicherweise war das Essen immer saulecker.
    Aber mittlerweile, nachdem meine Großeltern verstorben sind, fehlt es mir sehr.

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    1. Stimmt…die immer wiederkehrenden Geschichten. Dafür war vor allem mein Oppa „berühmt“ ^^ – klar fehlt mir das irgendwie auch, aber wie gesagt – ich finde, man könnte auch ein schönes Weihnachten haben, wenn es weniger „gezwungen“ wäre…

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